-
Cyberagentur will Internetkriminalität messen
Mit dem Projekt „Assessing Risks and Cybercrime Harms“ (ARCH) will die Cyberagentur Schäden durch Cyberkriminalität erfassen. Neben finanziellen Verlusten sollen psychologische, organisationale und gesellschaftliche Folgen bewertet werden.
-
„Schatten-KI“ ist eine Gefahr für Unternehmensdaten
Nicht nur für Big-Data-Plattformen stellt die wachsende Verbreitung von Schatten-KI (Künstliche Intelligenz) eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit und Integrität dar. Schatten-KI beschreibt die eigenmächtige Nutzung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz durch Mitarbeiter, ohne dass diese von der IT-Abteilung autorisiert oder überwacht wird. Das führt zu gravierenden Sicherheits- und Compliance-Risiken.
-
Windows Server 2016 wird 2027 zur Sicherheitslücke
Am 12. Januar 2027 endet der erweiterte Support für Windows Server 2016 und Windows 10 Enterprise LTSC 2021 gleichzeitig. Beide Plattformen erhalten danach keine Sicherheitsupdates mehr, offene Schwachstellen bleiben dauerhaft ungepatcht. Daraus ergibt sich unmittelbarer Handlungsbedarf für Betrieb, Planung und Migration auf aktuelle Plattformen.
-
BSI gibt Messenger Wire Bund für Verschlusssachen frei
Das BSI hat dem Messenger Wire Bund die Zulassung für Daten der Einstufung „VS-nur für den Dienstgebrauch“ erteilt. Bundesbehörden dürfen die Lösung damit für klassifizierte Kommunikation auf eigener Infrastruktur einsetzen. Die Freigabe ist bis Ende 2028 befristet, unter anderem, weil Post-Quanten-Verfahren noch fehlen.
-
Security braucht Governance, nicht noch mehr Tools
Unternehmen investieren massiv in Security-Technologien, Prozesse und Teams, aber Risiken bleiben bestehen, weil Daten, Zuständigkeiten und Entscheidungswege nicht systematisch gesteuert werden. Ohne Transparenz darüber, welche Daten wo verarbeitet werden, bleibt Cybersicherheit reaktiv und fragmentiert. Data Governance schafft die Grundlage, auf der Security-Maßnahmen erst gezielt wirken können.
-
Kritische Authenticator-Lücke ermöglicht Kontoübernahme ohne Exploit
CVE-2026-41615 erlaubt Angreifern, den Microsoft Authenticator über eine manipulierte OAuth-Anfrage zur Token-Weitergabe zu verleiten. Ein Nutzerklick genügt, kein Exploit ist nötig. Mit dem gestohlenen Token übernehmen Angreifer das Arbeitskonto. App-Updates für Android und iOS stehen bereit.
-
EchoCreep und GraphWorm verstecken Angriffsbefehle in Cloud-Diensten
Die China-nahe APT-Gruppe Webworm erweitert ihr Backdoor-Arsenal um EchoCreep und GraphWorm. Beide tarnen ihren Steuerverkehr in legitimen Cloud-Diensten, EchoCreep über Discord, GraphWorm über die Microsoft Graph API. Sicherheitsforscher dokumentieren zudem eine Verlagerung des Aktionsradius von asiatischen Zielen auf Regierungsbehörden in Europa.
-
Cybersecurity-Fachkräfte händeringend gesucht
Der Fachkräftemangel in der Cybersicherheit wird durch den bevorstehenden Ruhestand erfahrener Experten massiv verschärft. Warum das besonders in Deutschland ein Problem ist.