Security-Insider | News | RSS-Feed

  • Windows-Domänen vor russischer Beschlagnahme gerettet
    Auf der IT-Defense in Würzburg berichtete der Windows-Security-Experte Sami Laiho von einem außergewöhnlichem Coup: Er koordinierte 28 fin­ni­sche Projekte, die die IT ihrer Niederlassungen in Russland vor drohender Beschlagnahme schützen mussten. Dazu hatten sie nur drei Tage Zeit.
  • Microsoft AI Tour: Souveränität as a Service und Use Cases
    Angesichts wachsenden europäischen Misstrauens gegen die USA umwirbt der US-Softwarekonzern Microsoft seine europäischen Kunden mit Sicherheitsgarantien. Nutzer sollen in Microsoft-Rechenzentren gespeicherten Anwendungen und Daten komplett gegen Zugriff von außen sichern können.
  • NIS‑2 scheitert nicht an Technik, sondern an Umsetzung
    NIS 2 ist deutsches Recht und erweitert Pflichten sowie Haftung deutlich. Doch der entscheidende Hebel liegt in der Umsetzung. Ohne Daten­kom­pe­tenz, sauberes Logging, geübte Incident Response und gelebte Sicher­heits­kultur droht Papier‑Compliance statt Resilienz.
  • Chinesische Hacker missbrauchen Dell-Sicherheitslücke seit 2024
    Bereits seit 2024 nutzen chinesische Hacker eine maximal kritische Zero-Day-Sicherheitslücke in Dell RecoverPoint for Virtual Machines aus. Diese ermöglicht Angreifern unbefugten Zugriff mit Root-Rechten. Nutzer sollten schnellstmöglich patchen.
  • cURL stoppt Bug-Bounty-Programm wegen KI-generierten Falschmeldungen
    Das Bug-Bounty-Programm des beliebten Kommandozeilenprogramms und der Bibliothek cURL wurde eingestellt. Grund dafür sei die zunehmende Flut an minder­wertigen, KI-generierten und teils gefälschten Berichten über Si­cherheitslücken gewesen.
  • Was ist ein Micropatch?
    Ein Micropatch ist ein sehr kleines, hoch spezialisiertes Software-Update. Es wird zur Behebung genau einer konkreten Schwachstelle oder Sicher­heits­lücke genutzt. Der Code des Patches wird direkt in den Arbeitsspeicher eines laufenden Systems injiziert. Das macht einen Neustart des gepatchten Systems oder Programms überflüssig.
  • Innenminister sieht Ausschluss von US-Software Palantir als nicht notwendig
    Datenschützer haben Bedenken, Politiker streiten: Soll die US-Software von Palantir bei der Polizei eingesetzt werden? Innenminister Wilke sieht das Programm kritisch, will es aber nicht ausschließen.
  • Internationale Datentransfers bleiben für Unternehmen unverzichtbar
    Trotz strenger Datenschutzvorgaben sind internationale Datentransfers für die Mehrheit der deutschen Unternehmen Alltag. Für viele Betriebe ist die Übertragung personenbezogener Daten in Nicht-EU-Staaten unerlässlich. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Politik, für klare und verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen zu sorgen.