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  • Wie steht es um Deutschlands digitale Verteidigung?
    Mitte April fand eine der größten Live-Fire-Übungen im Cyber-Bereich statt: die Nato-Übung „Locked Shields“. Ben Wetter und Markus Neumaier waren schon mehrmals dabei und berichten in dieser Folge von ihren Erfahrungen und wie es um Deutschlands digitale Ver­teidigung steht.
  • Bundeskabinett bringt digitale Brieftasche auf den Weg
    Mit dem geplanten Digitale-Identitäten-Gesetz sollen Ausweise, Ver­trags­abschlüsse und Behördengänge künftig per Smartphone möglich werden. Die Wirtschaft begrüßt das Vorhaben, fordert aber Verbesserungen.
  • Ein Credential für Tür, Rechner und Cloud
    Das Unternehmen HID führt mit „Converged Credentials" eine einheitliche Zutrittskontrolle ein: Für Gebäudezugang, Workstation-Logins und Cloud-Authentifizierung ist damit nur eine Berechtigung notwendig.
  • Sichere Messenger brauchen mehr als Verschlüsselung
    SI und Verfassungsschutz warnen vor gezielten Phishing-Angriffen über Messenger wie Signal. Staatliche Akteure nutzen keine komplexen Hacks, sondern gefälschte Support-Nachrichten und manipulierte QR-Codes. Die Vorfälle zeigen ein strukturelles Problem: Verschlüsselung allein macht Messenger nicht sicher. Entscheidend sind auch Identitätsprüfung, Metadatenkontrolle und eine souveräne Betriebsumgebung.
  • XSS in Exchange, BitLocker durch Downgrade-Angriffe angreifbar
    Zwei Sicherheitslücken gefährden derzeit ein breites Spektrum an Micro­soft-Kunden. Während der Hersteller an einer Lösung für eine Cross-site-scripting-Schwachstelle im Exchange Server bastelt, können Angreifer die BitLocker-Verschlüsselung aushebeln.
  • Digitale Souveränität braucht offene Standards und Vernetzung
    Proprietäre Chats schaffen Abhängigkeiten. Der offene Matrix-Standard ermöglicht Selbsthosting, Interoperabilität und die Vernetzung staatlicher Systeme über Grenzen hinweg – ohne dominanten Anbieter.
  • Mehr als 70.000 Patientendaten nach Hackerangriff gefährdet
    Bei einem Cyberangriff auf die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftlichkeits­prü­fung Niedersachsen (Arwini) könnten sensible Patientendaten betroffen sein. Unklar ist bislang, ob und in welchem Umfang Daten abgeflossen sind. Medienberichten zufolge geht es um mehr als 70.000 Datensätze.
  • Souveränität ist keine Frage des Ortes
    Datensouveränität sei zum Schlagwort geworden, doch ein einheitliches Verständnis fehle, so Leonardo Boscaro, der Autor des Artikels. Entscheidend sei die operative Kontrolle über Datenplattformen in hybriden und regulierten Umgebungen.