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Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
  1. Stefanie Hubig in einem Interview mit gehobenen Händen und gespreizten Fingern
    Dieses Problem wird Bundesjustizministerin Hubig nicht allein mit dem Strafrecht in den Griff bekommen. – Alle Rechte vorbehalten Florian Gärtner / IMAGO
    Das geplante Gesetz gegen digitale Gewalt schließt längst überfällige Strafbarkeitslücken. Doch auf einem Verbot für sexualisierte Deepfakes kann sich die Bundesregierung nicht ausruhen, so lange die meisten Fälle nicht mal bis zur Anklage kommen. Ein Kommentar.
  2. Graustufenbild eines Polizeiautos, das in der Straße "Unter den Linden" steht
    Die Polizei Berlin will Risiken besser einschätzen können. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Elena Crobu
    Ein angekündigtes Projekt der Berliner Polizei zum "Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement" soll eigentlich im April starten. Doch weder eine Evaluation der Rechtsgrundlagen noch konkrete Risikoindikatoren scheinen fertig zu sein. Die Opposition warnt vor einer Stigmatisierung psychisch Erkrankter.
  3. Namensschild "Elsässer" im Gerichtssaal
    Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer feierte sich nach der Aufhebung des Verbots selbst. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / dts Nachrichtenagentur
    Das Bundesverwaltungsgericht hat letzten Sommer das Verbot der COMPACT-Magazin GmbH aufgehoben, obwohl es verfassungsfeindliche Positionen fand. David Werdermann analysiert, ob das ein Erfolg für die Pressefreiheit ist und was das Urteil für ein mögliches AfD-Verbotsverfahren bedeutet.
  4. Die 12. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 17 neue Texte mit insgesamt 138.331 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
  5. Eine Abstimmungsbox in die ein Zettel hineingeworfen wird
    Die Werbe-Verordnung soll unter anderem für den Schutz vor digitaler Manipulation bei Wahlen und Abstimmungen sorgen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Element5 Digital
    Deutschland muss EU-Vorgaben zum Schutz vor digitalen Manipulationskampagnen umsetzen. Bei einer Anhörung im Bundestag kritisierten Sachverständige zu weite Definitionen und warnten vor Folgen für die Pressefreiheit. Der Bundesverband der Zeitungsverleger und die AfD wollen die Regeln am liebsten ganz abschaffen.

Security-Insider | News | RSS-Feed

  • Cloud-Schutz mit statischen Rate-Limits stößt an Grenzen
    Der IT-Service-Provider Quipu setzte gegen DDoS-Angriffe zunächst auf Cloud-Standardmechanismen mit statischen Rate-Limits. Das Problem: Legitime Nutzer wurden ausgesperrt, während Angreifer die Services des Unternehmens mit Tausenden Bots beeinträchtigten. Die Lösung: eine integrierte WAAP-Plattform mit WAF, API-Schutz, Bot-Management und Layer-7-DDoS.
  • NIST-Standards ebnen Weg zu quantensicheren Enklaven
    Während Hardware-Hersteller ihre Trusted Execution Environments für Post-Quantum-Kryptografie vorbereiten, fehlt es an praxisreifen Software-Lösungen. Souveräne Schlüsselverwaltung statt Hyperscaler-Lock-in und die Integration der NIST-Standards FIPS 206 und FIPS 207 sind der Schlüssel zu produktiven, quantensicheren Confidential-Computing-Umgebungen.
  • KI ist für Cyberkriminelle kein Experiment mehr
    Trend Micro warnt, dass der derzeitige Vorteil der Verteidiger in der Cybersecurity schwindet, da Kriminelle zunehmend lernen, KI-gestützte Technologien effektiv zu nutzen und dadurch schneller reagieren können als bestehende Schutzmechanismen implementiert werden.
  • Warum Netzwerksichtbarkeit in der Produktion zur Pflicht werden sollte
    Produktionsnetze galten lange als abgeschottete Sonderwelt. Mit IT-OT-Konvergenz, 5G-Campusnetzen und IIoT löst sich dieses Modell auf. In vernetzten Fabriken entstehen neue Angriffsflächen und ein wachsender Bedarf an Transparenz bis auf Paketebene.
  • CISOs müssen die Sprache des Vorstands lernen
    80 Prozent der CISOs stehen unter hoher Belastung, fast jeder zweite fürchtet nach einem Sicherheitsvorfall den Jobverlust. Das Problem: Über die Hälfte verfügt über keine Metriken, die Vorstände wirklich verstehen. CISOs müssen lernen, Risiken in betriebswirtschaftliche Größen zu übersetzen und Cybersicherheit als Wertschöpfungsbeitrag zu vermitteln.
  • Überraschendes Notfall-Update für Windows 11
    Drei Sicherheitslücken, die bereits beim März-Patchday von Microsoft be­hoben wurden, erhalten nun einen Hotpatch, der keinen Neustart mehr erfordert. Dies war nicht für alle Nutzer möglich, sodass Microsoft eine schnelle Alternative bieten musste.
  • Hacker knachen McKinsey-KI „Lilli“ in nur 2 Stunden
    In nur zwei Stunden haben Hacker Zugriff auf McKinseys interne KI „Lilli“ er­halten. Sie nutzten eine herkömmliche Sicherheitsanfälligkeit aus, um auf vertrauliche Daten zuzugreifen. Diese Lehren können CISO und Sicher­heits­be­auftragte daraus ziehen.
  • Wirtschaft und Behörden berichten über mehr Cyberangriffe
    Immer häufiger geraten IT-Systeme der Landesverwaltung ins Visier von An­greifern. Neue Zahlen zeigen: Die Vorfälle nehmen deutlich zu und sorgen teilweise für spürbare Störungen. Auch der Energiekonzern Eon berichtet von mehr Angriffen auf seine Netze.