Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Verbrannte das Wissen in der Bibliothek von Alexandria? – Gemeinfrei: Holzschnitt: Hermann GollTote Links, gelöschte Webpages und geänderte URLs machen das Internet zu einem Ort der Sackgassen. Wie Informationen im Netz verschwinden, erinnert an einen der berühmtesten Bibliotheksbrände der Geschichte. Doch allzu oft sind es nicht Katastrophen, die Wissen vernichten, sondern Desinteresse.
– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz ŚmigielskiDie 21. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 13 neue Texte mit insgesamt 101.115 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Wann darf die Polizei mit einem Foto an die Öffentlichkeit gehen? (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Alyona GrishinaEigentlich gibt es hohe Hürden dafür, wenn die Polizei mit einem Foto öffentlich nach Tatverdächtigen fahnden will. Doch zum einen setzen manche Öffentlichkeitsfahndungen auch für kleine Delikte ein, zum anderen stammen die Regeln dafür aus einer Zeit vor großen sozialen Medien. Athena Möller kritisiert im Grundrechte-Report 2026, dass sich trotz guter Vorschläge daran nichts ändert
Marielle-Sophie Düh und Julia Pohle wollen Klarheit in die Debatte bringen. – CC-BY-SA 4.0: Screenshot und Bearbeitung: netzpolitik.orgUm den Begriff digitale Souveränität ranken sich zahlreiche Legenden, wie auch die diesjährige re:publica zeigte. Julia Pohle und Marielle-Sophie Düh vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung unterzogen diese vor Ort einer Wirklichkeitsprüfung. Und sie zeigen eine Alternative zum Buzzword auf.
Marc Faddoul untersucht mit seiner Organisation verschiedene Plattformen. – Alle Rechte vorbehalten: Marc Faddoul: AI Forensics, X: unsplash / BoliviaInteligenteDer Deepfake-Skandal um den Chatbot Grok basierte auf Daten, die die Organisation AI Forensics gesammelt hatte. Der Direktor der NGO, Marc Faddoul, spricht über das Risiko, ins Visier von Musk zu geraten und darüber, welche weiteren Probleme ihnen in der Arbeit mit Regulierungsbehörden begegnen.
Controlware hat für mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen ein erweitertes Managed-Service-Angebot im Portfolio: digital souveräne SOC-Services auf Basis der europäischen Threat-Detection-and-Response-Plattform Sekoia.io.
Ransomware bedroht weiter deutsche Unternehmen. Zwar zahlen nur noch 7 Prozent der Geschädigten Lösegeld, doch die durchschnittliche Lösegeldhöhe ist um 65 Prozent gestiegen. Das BKA-Bundeslagebild Cybercrime 2025 zeigt zudem eine Verschiebung hin zu Data Extortion, mehr Hacktivismus und KI-gestützten Angriffen.
Nvidia behebt acht Schwachstellen im Triton Inference Server. Eine kritische Sicherheitslücke erlaubt die Umgehung der Authentifizierung mit Folgen wie Codeausführung, Datenmanipulation oder Denial-of-Service. Ein Update auf r26.03 ist nötig.
Die Locked Shields 2026 fordert Security- und IT-Experten in einem realistischen Live‑Fire‑Szenario hareus. Harfanglab und das Sans Institute unterstützen mit EDR und einer echter OT‑Umgebung. Doch dabei werden nicht nur technische Fähigkeiten trainiert.
Lokale Server erhalten durch die Anbindung an Azure Arc eine einheitliche Monitoring-Struktur, die Azure Monitor für Metriken, Logs und Abhängigkeitsanalysen nutzt. Die folgenden Abschnitte beschreiben Architektur, technische Abläufe, Datenerfassung, Integrationsaspekte sowie Vorteile und Nachteile dieser Betriebsform.
Digitale Sicherheit orientierte sich lange an Mauern und Kontrollpunkten. Doch mit der Professionalisierung von Cyberangriffen verschiebt sich das Paradigma. Sichtbare Systeme werden gezielt attackiert. Resilienz entsteht, wo kritische Daten gar nicht erst auffindbar sind.
Eine Bitkom-Umfrage unter 604 Unternehmen zeigt: Bei einem Ausfall des Internets läuft der Betrieb im Schnitt nur 20 Stunden weiter. Viele Betriebe rechnen mit hybriden Angriffen, wenige halten ihre Vorsorge für ausreichend.
Angriffe laufen leise und geplant. Wer nur auf Prävention setzt, verliert Zeit und Kontrolle. Notwendig sind 24/7-Erkennung, Kontextanalyse und schnelle Reaktion mit KI und Automatisierung, um Schäden zu begrenzen und Betrieb zu sichern.
Das Startup Panthalassa hat sich 140 Millionen US-Dollar Finanzierung gesichert. Ein Hauptprojekt: ein KI-Rechenzentrum auf hoher See. Kein Flächenmangel, natürlicher Strom, weniger Klimarisiken und -Auflagen sollen die Vorteile sein. Das ankerlose Rechenzentrum „Ocean-3“ soll seine Energie vor Ort erzeugen, Workloads im Pazifik ausführen und Ergebnisse per Satellit übermitteln.
Xai setzt auf mobile Gasturbinen für das KI-Rechenzentrum. Doch Klagen, Emissionsdebatten und Beschwerden über Lärm zeigen den wachsenden Konflikt zwischen Tempo in Sachen Energie-Infrastruktur und Umweltauflagen auf.
Ob Digitalisierung oder KI-Anwendungen: Rechenzentren sind die Grundlage vieler digitaler Dienste und bieten gleichzeitig unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Welche Perspektiven bietet die Rechenzentrumsbranche Einsteigern und Fachkräften?