Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Viel Sendungsbewusstsein, wenig dahinter. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Marsha LevinaMit W Social ist ein soziales Netzwerk gestartet, bei dem man sich nur nach Passkontrolle anmelden kann. Das ist keine gute Idee. Überhaupt spricht einiges dagegen, sich bei dem schwedischen Startup einen Account zuzulegen. Ein Kommentar.
Normalisierte Überwachung: Influencerin mit Smart Glasses von Meta bei einer Modenschau. – Alle Rechte vorbehalten: Berzane Nasser ABACASmart Glasses kommen im Mainstream an. Sie sehen aus wie herkömmliche Brillen und sind eine völlig neue Bedrohung für die Privatsphäre. Was man über die übergriffigen Geräte wissen sollte.
Der Betreiber von XVideos hat gegen die französischen Alterskontrollen geklagt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Pond5 ImagesDarf Frankreich im nationalen Recht festlegen, dass Pornoseiten das Alter ihrer Nutzer*innen prüfen müssen? Zwei Anbieter aus Tschechien klagten dagegen, der Europäische Gerichtshof formulierte Bedingungen.
Alexander Karp, Geschäftsführer von Palantir, im Januar 2026 in Davos. – CC-BY-NC-SA 4.0: World Economic ForumPalantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage. Der US-Konzern wollte nach kritischer Berichterstattung der „Republik“ eine Gegendarstellung erreichen. Das Gericht urteilte jedoch, dass die Darstellung der Tatsachen weitestgehend korrekt sei.
Im Gesundheitsausschuss wurde der Gesetzentwurf der Regierung auf Herz und Nieren geprüft. Und es blitzte Kritik auf. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Danielle-Claude BélangerIm Gesundheitsausschuss des Bundestages musste die Regierung massive Kritik für ihren Entwurf des Medizinregistergesetzes einstecken. Er beschränke den Datenschutz, beschneide das Widerspruchsrecht und gefährde die Grundrechte der Patient:innen. Zuspruch gab es für einen Änderungsantrag der Grünen.
Rund um die Fußball-WM 2026 läuft eine breit aufgestellte Betrugsinfrastruktur. Geklonte FIFA-Seiten übernehmen Konten, Banking-Trojaner verstecken sich in illegalen Streaming-Apps, gestohlene Zugangsdaten kursieren bereits in Stealer-Logs. FBI und Sicherheitsforscher sind alarmiert, das Zeitfenster für Angriffe reicht bis zum Schlusspfiff am Finaltag.
Mit dem neuen „Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen“ (GAZ Hybrid) in Berlin bündelt Deutschland seine Kräfte. Künftig arbeiten dort Nachrichtendienste, Polizei und BSI Hand in Hand, um Spionage, Cyberattacken und Desinformation durch fremde Staaten gemeinsam schneller abzuwehren.
Im Gesundheitswesen bedrohen Cyberangriffe direkt Menschenleben. Durch die NIS-2-Richtlinie müssen viele Einrichtungen nun dringend handeln. Warum Informationssicherheit dabei weit mehr als nur ein IT-Projekt ist.
Die IT/OT-Konvergenz vergrößert die Angriffsfläche in Produktionsnetzen erheblich und schafft Blindspots, da fehlende Segmentierung und mangelndes Monitoring Angreifer unentdeckt agieren lassen. Klassische IT-Sicherheitskonzepte greifen dabei nicht, weil Produktionsanlagen andere Schutzanforderungen als Bürosysteme haben. Wer Produktionsnetze schützen will, muss OT-Security als eigenständige Betriebsdisziplin begreifen.
Mit der T Cloud Public ist die Deutsche Telekom nun Teil des GovTech-Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen. Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene können damit erstmals souveräne Cloud-Infrastruktur schnell beziehen – ohne langwierige Einzelvergaben.
Laut einer aktuellen Studie nutzen 97 Prozent der Unternehmen bereits KI-Coding-Tools, doch KI-generierter Code erhöht gleichzeitig die Angriffsfläche massiv. Klassische AppSec-Audits können die wachsende Komplexität aus Microservices, CI/CD-Pipelines und KI-generierten Abhängigkeiten nicht mehr abbilden. Kontinuierliche, in den Entwicklungszyklus eingebettete Sicherheitsprüfungen sind die Antwort.
Eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle im Android Framework erlaubt lokale Rechteausweitung ohne Nutzerinteraktion und trifft alle aktuellen Android-Versionen von 14 bis 16. Google stuft die Ausnutzung als begrenzt und zielgerichtet ein, was auf kommerzielle Spyware-Anbieter oder staatliche Akteure hindeutet. Das Juni-Update schließt die Lücke, betroffene Geräte ohne Patch bleiben angreifbar.
Mit einem Notfall-Release schließt das Tor-Projekt die Kernel-Lücke Dirty Frag in Tails. Die Schwachstelle erlaubt einer Anwendung die Eskalation auf Root-Rechte und gefährdet im Extremfall die Anonymität des Nutzers. Für alle, die Tails für anonyme oder vertrauliche Kommunikation nutzen, ist das Update dringend.
Wer ein altes Betriebssystem ausprobieren wollte, kämpfte bisher mit Emulator-Konfigurationen und fehlerhaften Installationen. Eine Sammlung nimmt diese Hürde und liefert mehrere hundert lauffähige Systeme als fertige virtuelle Maschine.
Es ist eine mühsame Aufgabe: mühsamen Aufgabe: Informationen aus SAP-Kommentaren, Excel-Dateien, E-Mails und individuellen Kundenvorgaben müssen strukturiert und in ein digitales Datenmodell überführt werden. Mit einem KI-gestützten Daten-Onboarding will Loady diesen Aufwand erheblich reduzieren.
NTT Data erweitert seine Partnerschaft mit Google Cloud: Der IT-Dienstleister will weltweit 5.000 Mitarbeitende für „Gemini Enterprise“ zertifizieren und gemeinsam mit Google Cloud bis zu 500 KI-Agenten für Unternehmen entwickeln.