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Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
  1. Ronald Hande, der innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Linkspartei.
    Kein Fan von automatisierter Gesichtserkennung: Roland Hande von der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. CC-BY-SA 2.0 Fraktion Die Linke
    Die Linke könnte das neue Thüringer Polizeigesetz stoppen. Wir haben Ronald Hande von der Fraktion gefragt, was er von dem Entwurf hält. Im Fokus stehen die neuen KI-Überwachungsbefugnisse – Verhaltensscanner, Gesichtersuchmaschine, Datenanalyse nach Palantir-Art.
  2. Eine weiße Frau mittleren Alters im schicken Anzug spricht auf einem Podium.
    Die ehemalige irische Datenschutzbeauftragte Helen Dixon auf der Suche nach ihrem Glück: diesmal bei einer Meta-freundlichen Anwaltskanzlei. CC-BY-NC-ND 2.0 Stuart Isett
    Jahrelang stand Helen Dixon in der Kritik, weil sie als irische Datenschutzbeauftragte zu nachsichtig mit Tech-Konzernen gewesen sei. Jetzt arbeitet sie für eine Anwaltskanzlei, die Meta in Verfahren gegen ihre Behörde vertreten hat. Für Datenschützende kommt das nur wenig überraschend.
  3. Ein Finger tatscht auf eine Überwachungskamera
    Thüringer*innen versuchen KI-gestützte Überwachung zu verhindern. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Finger: Shoeib Abolhassani, Kamera: ᛟᛞᚨᛚᚹ , Collage: netzpolitik.org
    Bundesländer verabschieden reihenweise Polizeigesetze, die extrem invasive, KI-gestützte Überwachungsmaßnahmen erlauben. Bislang regt sich kaum Widerstand. Doch nun zimmern junge Jurist*innen aus Thüringen eine Kampagne gegen die dortigen Vorhaben. Ihre Erfolgsaussichten sind erstaunlich gut.
  4. Ein im Stil von Glitch-Art verzerrtes Bild einer weiblich gelesenen Schaufensterfigur.
    Sogenannte KI kann realistische Nacktbilder erzeugen (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Unsplash / Tamara Gak; Bearbeitung: netzpolitik.org/ Mosh
    Software kann Menschen per Mausklick nackt machen. Solche nicht-einvernehmlichen Deepfakes wollen EU-Rat und EU-Parlament verbieten. Über den KI-Omnibus soll das Verbot Teil der KI-Verordnung werden.
  5. Lupe in Hand
    Unternehmen wie Meta oder Google dürfen weiter auf freiwilliger Basis Inhalte ihrer Nutzer:innen scannen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten Pixabay
    Das EU-Parlament hat die Erlaubnis zur freiwilligen Chatkontrolle nochmals erneuert – doch möchte das Scannen auf Verdachtsfälle beschränken. Mit dieser Position geht das Parlament nun in Verhandlungen mit Rat und Kommission, die schon am Donnerstag beginnen.

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    Die TH Köln hat ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) helfen soll, sicherere und datensouveränere Cloud-Infrastrukturen zu nutzen. Unter dem Titel „DREAM“ forscht ein interdisziplinäres Team an dezentralen IT-Lösungen für mehr Cybersicherheit, Datenschutz und Anbieterunabhängigkeit.
  • KI im SOC: Effizienz steigt, Autonomie bleibt begrenzt
    KI-Agenten können Security Operations Center entlasten: Sie beschleunigen die Triage, priorisieren Schwachstellen und übernehmen Routineaufgaben. Körber-CISO Andreas Gaetje erklärt im Interview, warum die Autonomie stark eingeschränkt bleibt, wie sich Rollen im SOC verschieben und welche Guardrails nötig sind, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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    Google hat ein Stable-Update für Chrome veröffentlicht und damit zehn Sicherheitslücken geschlossen, darunter drei kritische in Grafik­kom­po­nen­ten. Nutzer erhalten Updates auf Version 145.0.7632.159 in der Regel auto­ma­tisch.
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    Durch eine strategische Partnerschaft zwischen Crowdstrike und Schwarz Digits wird die Falcon-Plattform auf der europäischen Cloud Stackit verfügbar. Hintergrund dafür sind steigende Compliance-Anforderungen und der Wunsch nach lokaler Datenverarbeitung.
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    KI einsetzen und dabei Daten schützen – viele Unternehmen wissen nicht, welche Sicherheitsmodelle es gibt. Sie können KI-Modelle in der Cloud nutzen, über Third-Party-Anbieter absichern oder selbst hosten. Die drei Ansätze unterscheiden sich aber stark in Kosten, Aufwand und Si­cher­heits­ni­veau. Ein zentrales Risiko bleibt: Daten liegen während der Verarbeitung im Arbeitsspeicher im Klartext vor.
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    Cyberkriminelle machen vor keiner Branche Halt. Schon 2025 wurden zahlreiche Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, Ziel eines Cyber­angriffs. Die Bedrohung wächst auch 2026 und niemand bleibt verschont. Hier finden Sie eine Übersicht der deutschen Unternehmen, die in diesem Jahr gehackt wurden.