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Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
  1. Polizistin steht hinter der Handgepaeckkontrolle,
    Zur Fahndung ausgeschriebene können etwa bei einer Passkontrolle an Flughäfen auffallen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Sven Simon
    Das Bundeskriminalamt führt verschiedenste Dateien mit umfangreichen Personendaten – auch mit Gesichtsbildern, Fingerabdrücken oder DNA-Daten. Es gibt aber auch ein Recht auf Auskunft.
  2. Spruchband im Fussballstadion: Mit Massenüberwachung und Tasern schützt man keine Bürgerrechte!
    Fußballfans protestieren gegen die Pläne zum neuen Polizeigesetz Sachsen. Die geplante Ausweitung bei Tasern wurde inzwischen abgesagt. – Alle Rechte vorbehalten: Ultras Dynamo
    Die geplante Polizeirechtsnovelle schadet politischem Protest und bedeutet massive Grundrechtseingriffe. Mit dieser Warnung positionieren sich zivilgesellschaftliche Organisationen in Sachsen gegen das Polizeigesetz – kurz vor der finalen Abstimmung im Landtag. Kritik kommt von Fußballfans, antifaschistischen Bündnissen, den Jusos, dem CCC sowie der Landesdatenschutzbeauftragten.
  3. Großes W auf einem Turm
    Viel Sendungsbewusstsein, wenig dahinter. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Marsha Levina
    Mit W Social ist ein soziales Netzwerk gestartet, bei dem man sich nur nach Passkontrolle anmelden kann. Das ist keine gute Idee. Überhaupt spricht einiges dagegen, sich bei dem schwedischen Startup einen Account zuzulegen. Ein Kommentar.
  4. Person mit Sonnenbrille und langen blonden Haaren
    Normalisierte Überwachung: Influencerin mit Smart Glasses von Meta bei einer Modenschau. – Alle Rechte vorbehalten: Berzane Nasser ABACA
    Smart Glasses kommen im Mainstream an. Sie sehen aus wie herkömmliche Brillen und sind eine völlig neue Bedrohung für die Privatsphäre. Was man über die übergriffigen Geräte wissen sollte.
  5. Screenshot zeigt Logo und URL von XVideos
    Der Betreiber von XVideos hat gegen die französischen Alterskontrollen geklagt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Pond5 Images
    Darf Frankreich im nationalen Recht festlegen, dass Pornoseiten das Alter ihrer Nutzer*innen prüfen müssen? Zwei Anbieter aus Tschechien klagten dagegen, der Europäische Gerichtshof formulierte Bedingungen.

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  • Alte Oracle-WebLogic-Lücke gefährdet über 1.500 ungepatchte Server
    Eine im Juli 2024 gepatchte Schwachstelle in Oracle WebLogic Server steht jetzt auf der CISA-KEV-Liste, fast zwei Jahre nach dem verfügbaren Fix. An­grei­fer ohne Zugangsdaten greifen über T3 und IIOP auf kritische Server­daten zu. Über 1.500 exponierte Server sind bis heute nicht gepatcht.
  • IAM und Zugangskontrolle vor dem Audit 2026 in den Griff bekommen
    Die NIS-2-Richtlinie legt Organisationen konkrete Pflichten auf — in den Bereichen Lieferkettensicherheit, Meldung von Sicherheitsvorfällen und Verantwortung auf Leitungsebene. In Deutschland ist sie seit dem 6. Dezember 2025 durch das NIS2UmsuCG in Kraft, das das BSI-Gesetz (BSIG) grundlegend neu gestaltet. Der Durchsetzungszyklus 2026 läuft bereits.
  • Unternehmen fehlt bei KI Strategie und Datensouveränität
    Europäische Kunden sind durchaus sensibel für Fragen der digitalen Souveränität. An der praktischen Umsetzung hapert es allerdings oft genug. Red Hat kommt nun Kunden aus der Europäischen Union, die mehr für dieses Thema tun wollen, durch einen Service entgegen.
  • Software-Lieferketten sind der blinde Fleck der IT-Sicherheit
    Schadcode in Open-Source-Paketen läuft mit denselben Rechten wie le­gi­ti­mer Code, wird automatisch verteilt und bleibt dabei oft monatelang un­ent­deckt. Ein einziges kompromittiertes Paket kann tausende Unternehmen gleichzeitig treffen. Klassische IT-Security zielt auf Netzwerke und Betriebs­sys­te­me, doch die Software-Lieferkette bleibt der blinde Fleck.
  • Europas Unternehmen fehlt die Kontrolle über GenAI
    Praktisch jedes europäische Unternehmen setzt generative KI ein, doch die Governance hält mit dem Tempo der Nutzung nicht Schritt. Regulierte Daten verursachen laut dem aktuellen Netskope Threat Labs Report Europe 2026 fast sechs von zehn Richtlinienverstößen. Gleichzeitig missbrauchen An­grei­fer vertrauenswürdige Dienste wie GitHub und OneDrive, um Schad­soft­ware zu verteilen.
  • Fragmentierte IAM-Systeme sind das größte Sicherheitsrisiko
    Fragmentierte IAM-Landschaften sind längst kein Betriebsproblem mehr, sondern ein Sicherheitsrisiko. Inkonsistente Richtlinien, manuelle Sonderwege und fehlende Steuerungslogik schaffen Angriffsflächen, die klassische Sicherheitsmaßnahmen nicht adressieren. Zero Trust bleibt dabei oft wirkungslos, solange jede Plattform Zugriffe nur aus ihrer eigenen Perspektive bewertet. Identity Fabric setzt genau hier an.
  • Manipulierte Nx-Console-Version stiehlt Zugangsdaten
    Eine bösartige Version der VS-Code-Erweiterung Nx Console gelangte für wenige Minuten in zwei Marktplätze und verteilte sich über die au­to­ma­ti­sche Update-Funktion. Der eingeschleuste Code greift Zugangsdaten aus Entwicklerumgebungen ab und ermöglichte über eine mehrstufige An­griffs­kette den Zugriff auf interne GitHub-Repositories. Die US-Behörde CISA stuft den Vorfall als aktiv ausgenutzt ein.
  • Geklonte FIFA-Seiten, Banking-Trojaner und Stealer-Logs bedrohen WM-Fans
    Rund um die Fußball-WM 2026 läuft eine breit aufgestellte Betrugs­infra­struk­tur. Geklonte FIFA-Seiten übernehmen Konten, Banking-Trojaner verstecken sich in illegalen Streaming-Apps, gestohlene Zugangsdaten kursieren bereits in Stealer-Logs. FBI und Sicherheitsforscher sind alar­miert, das Zeitfenster für Angriffe reicht bis zum Schlusspfiff am Finaltag.