Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Die schwarz-roten Gesetzespläne kommen einer Totalüberwachung des digitalen öffentlichen Raumes gleich. (Symbolbild) – CC-BY 4.0Stefanie LoosDie Pläne, im Internet mit Biometrie nach jedweder Person zu suchen, verstoßen laut AlgorithmWatch gegen Europarecht und die Verfassung. Sie seien so unverhältnismäßig, dass man sie nicht verbessern, sondern nur zurückziehen könne.
Weiße Zäune sind fast wie weiße Westen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Randy FathKI-Unternehmen kreieren Mythen um sich und ihre Produkte. So entziehen sie sich der Verantwortung für Probleme, die sie selbst geschaffen haben. Und wir lassen es ihnen durchgehen. Mark Twain wäre das wohl nicht passiert.
– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz ŚmigielskiDie 15. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 17 neue Texte mit insgesamt 159.201 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
In Online-Debatten fliegen oft die Funken. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / DreamstimeDie Bereitschaft, sich an Debatten in Sozialen Medien und in Online-Kommentarbereichen zu beteiligen, sinkt. Ein zentraler Grund dafür ist die Diskursqualität, die zunehmend als negativ wahrgenommen wird, so das Ergebnis einer Studie der Medienanstalten.
Ob er darüber mit den Augen rollen würde? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jose Manuel EspPrediction Markets sind in vielen Ländern illegal. Das Wetten auf zukünftige politische und gesellschaftliche Ereignisse wird aber immer populärer. Dabei sind die Wetten manipulationsanfällig und ethisch teilweise höchst fragwürdig.
Der HTTP-Client Axios ist aufgrund eines Lieferkettenangriffs über manipulierte NPM-Versionen anfällig für die Installation von Remote-Access-Trojanern. Dahinter stecken nordkoreanische Akteure und nicht wie zuerst vermutet die Gruppe TeamPCP, die für andere Attacken verantwortlich ist.
Am 14. April feiert die Welt den Quantentag. Quantencomputing verspricht revolutionäre Durchbrüche, birgt aber auch massive Cybersicherheitsrisiken. Ein Appell an alle Unternehmen.
85 Prozent der in der achten jährlichen Nutanix-Studie „Enterprise Cloud Index“ (ECI) Befragten bestätigen, dass KI die Einführung und Nutzung von Containern beschleunigt. Der Grund: höhere Geschwindigkeit, stärkere Verlässlichkeit und Skalierbarkeit.
Windows Server 2025 bringt aktualisierte Security Baselines für Authentifizierung, Protokollierung, SMB-Härtung, Virtual Based Security (VBS) und Microsoft Defender. Die Richtlinienwerte lassen sich konsistent über Gruppenrichtlinien (GPO), das Security Compliance Toolkit (SCT) und OSConfig durchsetzen und dauerhaft überwachen.
Cisco erweitert sein Security-Portfolio für KI-Agenten. Neue Lösungen sollen Identitäten absichern, Zugriffe kontrollieren und Angriffe automatisiert erkennen. Ziel ist es, den Sprung von Pilotprojekten in den produktiven Einsatz zu erleichtern.
Professionelle Websites, verifizierte Social-Media-Profile, öffentlicher GitHub-Code: Fake-Startups wie „Eternal Decay“ inszenieren sich als seriöse Web3-Unternehmen. Über vermeintliche Beta-Tests verbreiten sie Malware, die gezielt Krypto-Wallets leert. Darktrace analysiert die Kampagne, die seit Ende 2024 aktiv ist und mit hohem Aufwand operiert.
Eine ehemals DoS-Schwachstelle wurde neu eingestuft: als kritische RCE-Anfälligkeit. Betroffen sind mehrere Versionen von F5s BIG-IP Access Policy Manager. Nutzer sollten dringend patchen.
Netknights hat Version 3.13 seiner MFA-Lösung privacyIDEA veröffentlicht. Sie bietet erweiterte Passkey‑Unterstützung mit Registrierung bei Anmeldung, auch offline, sowie verbesserte Push‑Token für RADIUS. Die neue WebUI kann in der Beta-Version getestet werden.
Die Kauri CAB-Gruppe sichert sich Flächen für die Ansiedlung eines Rechenzentrums in Hochheim am Main. Der Stromanschluss ist der Engpass. Erste Netzkapazitäten stellt Amprion ab 2031 in Aussicht. Abwärme soll das Fernwärmenetz entlasten.
Ein anonymer deutscher Investor will nahe Freyenstein eines der flächenmäßig größten Rechenzentren Europas errichten. Ob das Projekt kommt, entscheidet der Netzbetreiber 50Hertz Transmission.
Datenbankmodelle entstehen oft unter Zeitdruck und kleine Designfehler können später teuer werden. Kann auch in diesem Aufgabenumfeld generative KI helfen? Ein Blick in die Tool-Landschaft zeigt, dass es hier interessante Ansätze gibt.