Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Ein KI-Rechenzentrum entsteht aktuell in Lübbenau, Brandenburg - für 11 Milliarden Euro (Symbolbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Jochen Eckel; Bearbeitung: netzpolitik.orgEin neuer UN-Report warnt vor dem wachsenden Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren aufgrund des KI-Booms. Doch statt auf die Verantwortung von Tech-Konzernen zu pochen, gibt er Tipps für Nutzer:innen, wie sie ihr Verhalten ändern könnten. Eine vertane Chance, kritisieren Forscher:innen.
Keine Kinderpornografie: Dokumentation über Komponist Hans Zimmer 1988. – Alle Rechte vorbehalten: Andrew BirkinDas Bundeskriminalamt wirft einem Hosting-Unternehmen vor, strafbare Kinderpornografie zu verbreiten. Es geht um zwei legale YouTube-Videos. Die Polizei hat die Inhalte offensichtlich nicht geprüft. Erst nachdem wir nachfragen, gibt das BKA den Fehler zu. Der Fall zeigt grundlegende Probleme.
Die Originaltasse ist längst verschenkt – Symbolbild von ChatGPT. – Gemeinfrei: ChatGPTDer Online-Einkauf ist in jeder Hinsicht billig geworden. Schwindeleien gehören zum Geschäft und machen das Vertrauen in die Welt kaputt. Opfer kann jeder werden – auch ich.
Die 23. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 13 neue Texte mit insgesamt 94.018 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Generative KI braucht viel Energie und Rechenzentren. (Symbolbild) – CC-BY 4.0: Deborah LuptonMit einem Paket an Gesetzen will die EU-Kommission digital souveräner werden. Aber das positiv besetzte Label verschleiert eine knallharte Industrie-Agenda: Neue Rechenzentren sollen massig Energie verschlingen. Ein Kommentar.
Zehn Jahre nach dem Start hat sich das Lernlabor Cybersicherheit der Fraunhofer Academy zu einer etablierten Weiterbildungsplattform entwickelt. Denis Feth vom Fraunhofer IESE und Prof. Dr. Jens Kohler von der Hochschule Worms erklären, wie Forschungswissen direkt in die Praxis fließt und warum ihre Private-Cloud-Umgebung für Unternehmen einen entscheidenden Vorteil bietet.
NIS2 wirkt über die direkt betroffenen Betreiber hinaus. Auch die Lieferkette muss cybersicher sein. Zulieferer müssen Maßnahmen dokumentieren – von Patchmanagement bis Incident Response.
Proxmox Server Solutions hat seinen quelloffenen Backup-Server erneuert. Version 4.2 basiert auf Debian 13 „Trixie“. Neben einem aktualisierten Kernel und ZFS-Stack gebe es Erweiterungen bei der Dateiorganisation, der Synchronisierung und der Anbindung von Objektspeichern.
Digitale Souveränität ist keine Frage des Speicherorts, sondern der Kontrolle. Wer die kryptografischen Schlüssel kontrolliert, kontrolliert die Daten, egal ob sie in einer Public Cloud oder On-Premises liegen. Key Management und zukunftssichere Kryptografie bilden deshalb das Fundament echter Datensouveränität.
Eine kritische Schwachstelle mit CVSS 10.0 in Cisco Secure Workload erlaubt unauthentifizierten Angreifern den Zugriff auf interne REST-APIs. Über manipulierte Anfragen lassen sich Site-Admin-Rechte erlangen und Konfigurationen über Mandantengrenzen hinweg verändern. Patches sind verfügbar, SaaS-Installationen hat Cisco bereits serverseitig korrigiert.
Sicherheitsforscher von ADAMnetworks haben Underminr dokumentiert, eine Methode die CDN-Routing-Schwächen nutzt, um DNS-Filterung zu umgehen. SNI und Host-Header zeigen eine erlaubte Domain, die Verbindung endet jedoch bei einem anderen Mandanten auf demselben Edge. Potenziell sind rund 88 Millionen Domains betroffen.
Ohne strategische Ausrichtung wird Künstliche Intelligenz schnell zum Risiko. Wer direkt in Technologien investiert, verliert Kontrolle über Sicherheit, Daten und Prozesse. Entscheidend ist ein klarer Plan – bevor Projekte starten.
Das FBI warnt vor Kali365, einer Phishing-as-a-Service-Plattform die seit April 2026 gezielt Microsoft-365-Umgebungen angreift. Die Plattform missbraucht den legitimen OAuth Device Code Flow und umgeht MFA, ohne eine einzige Sicherheitslücke auszunutzen. Ab 250 Dollar monatlich sind keine technischen Kenntnisse erforderlich.
Nein. Das kann sich wirklich kaum ein Europäer vorstellen, wie ein Gelände aussieht, auf dem binnen zwölf Monaten ein Rechenzentrumscampus für maximal 1 Gigawatt entsteht. Zur Besichtigung des Terawulf-Vorhabens am Lake Mariner eingeladen hat das Unternehmen Schneider Electric, das über den Zukauf von Motivair die CDUs für das Vorhaben liefert, nebst USV-Anlagen.
Mit einem neuen Maßnahmenpaket, darunter der „Cloud and AI Development Act“, ein „Chip 2.0 Act“ und eine Open-Source-Strategie, will die EU-Kommission Europas digitale Souveränität stärken. Bitkom begrüßt das Paket, die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen warnt vor Überregulierung.
„Intel Clearwater Forest“ ist da. Der große „Xeon“-Prozessor mit „E“-Cores und bis zu 288 „Skymont“-Kernen ist vor allem für Cloud- und Enterprise-Anwendungen gedacht, die viele und effiziente Cores benötigen. Dazu zählen etwa Hosting, Mediastreaming oder Telco-Anwendungen.