Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Wie können Nutzer:innen ihr Alter bestätigen, ohne allzu viele persönliche Daten preiszugeben? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jon TysonDie Alterskontroll-App der EU- Kommission nutzt ein Verfahren von Google-Entwicklern. IT-Fachleute warnen vor Abhängigkeiten und Datenschutzrisiken – auch mit Blick auf die geplante EUDI-Wallet.
Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, bei der Vorstellung des Jahresberichts. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BREUEL-BILDDie Bundesdatenschutzbeauftragte warnt weiterhin vor der Chatkontrolle. Eine „anlasslose Massenüberwachung“ aller Bürger:innen „wäre in einem Rechtstaat beispiellos“. Auch die Datenschutzkonferenz fordert die EU-Gesetzgeber auf, die Chatkontrolle „endgültig abzusagen“.
Mit dem neuen Polizeigesetz dürften fast überall Kameras installiert – und mit KI-Überwachung ausgerüstet werden. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Leuchtturm: Frank Weichelt, Kameras: Scott Webb, Collage: netzpolitik.orgHeute haben die Abgeordneten im Landtag von Schleswig-Holstein erstmals eine Novelle des Polizeigesetzes diskutiert. Es geht um Verhaltensscanner und Gesichtserkennung. Expert*innen zweifeln, ob das Gesetz verfassungsgemäß ist; die Opposition warnt vor einer Dystopie.
Wir freuen uns über die Auszeichnung!Eine Recherche von Chris Köver und Martin Schwarzbeck wurde mit einem Sonderpreis bei der Verleihung des Datenschutz Medienpreises prämiert. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und gratulieren den Kolleg:innen!
Transparenz ist für die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz kein Thema – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photothekVom Lobby-Gipfel in den Alpen bis zum Buchhandlungspreis: Das erste Jahr Schwarz-Rot ist geprägt von skandalöser Intransparenz und zähem Ringen um Informationsfreiheit. Der vielleicht größte Umbruch: Unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Transparenz erstmals seit langem kein politisches Ziel mehr.
NetApp und Commvault planen eine integrierte Lösung, mit der Firmen ihre Daten in hybriden On-Premises- und Cloud-Umgebungen schützen und nach Angriffen schneller wiederherstellen können. Im Zentrum steht eine Closed-Loop-Recovery-Architektur mit KI-gestützter Angriffserkennung.
Hybride Infrastrukturen lassen die Zahl der Maschinenidentitäten rasant wachsen, doch viele Unternehmen sichern sie noch mit statischen API-Keys, Tokens und manuell gepflegten Zertifikaten. Der Open-Source-Standard SPIFFE und die Referenzimplementierung SPIRE bieten automatisierte, kurzlebige Workload-Identitäten, die Secrets überflüssig machen.
Kommt die Pflichtprüfung für KI-Modelle? Während die Trump-Regierung eine Executive Order dazu erwägt, laufen bereits Vorab-Tests mit einigen großen Anbietern. Dies markiert einen scharfen Kurswechsel in der KI-Politik der USA.
Das BMFTR will Deutschlands Cybersicherheitsforschung neu ausrichten. Eckpunkte zu Schlüsseltechnologien wie KI und sicherer Kommunikation sollen gemeinsam mit Forschung und Wirtschaft bis 2027 umgesetzt werden.
Die drei IT-Sicherheitsunternehmen G Data, Ikarus und Securepoint schließen eine Partnerschaft. Gemeinsam wollen sie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit europäischen Technologien besser vor Cyberbedrohungen schützen.
Für viele Cybersicherheitsexperten gilt das Jahr 2024 als Wendepunkt im digitalen Betrug. Durch Fraud-as-a-Service-Plattformen und fertige Toolkits sank die Einstiegshürde für Identitätskriminalität massiv. Doch während die schiere Masse an Angriffsversuchen weltweit weiterhin Millionen erreicht, findet aktuell eine weitaus gefährlichere Transformation von simplen, massenhaften Attacken zu hochgradig professionellen, KI-gesteuerten Operationen statt.
NIS-2 ist seit Dezember 2025 in Kraft und betrifft statt bisher 4.500 nun rund 29.500 Einrichtungen in Deutschland, darunter auch Hersteller vernetzter Maschinen und Anlagen. Wer als Maschinenbauer seine Kunden nicht bei der Compliance unterstützen kann, riskiert sie zu verlieren. Denn Melde- und Risikomanagementpflichten gelten für alle vernetzten Komponenten.
Cloudflare hat mit „Cloudflare Mesh“ eine Private-Networking-Lösung vorgestellt, die KI-Agenten, menschliche Nutzer und Multi-Cloud-Infrastrukturen in einer verschlüsselten Netzwerk-Fabric zusammenführen soll ohne interne Systeme dem öffentlichen Internet auszusetzen.
Red Hat veröffentlicht einen funktionsfähigen Prototyp eines Betriebssystems für KI-Agenten. Es ist in ein größtenteils schreibgeschütztes Container-Image verpackt für eine standardisierte, minimalistische Laufzeitumgebung. Im Zusammenspiel mit gesicherten Agenten-Umgebungen wie „Nvidia Openshell“ soll der Ansatz die Grundlage für skalierbare, Edge-fähige und produktionsreife Agenten-Systeme bilden.
AMD will im Rennen um KI-Berechnungen im Weltall mit Edge-Kompetenz punkten. Denn im Orbit seien Effizienz, Autonomie und Zuverlässigkeit umso entscheidender. AMD besitze dafür mit einem heterogenen Stack an CPUs, GPUs und frei programmierbaren adaptiven Chips die richtigen Bausteine.
Administratoren mit SSH-Zugriff auf viele Server hängen am Prompt eine Kette aus Optionen an, also Benutzer, Port, Schlüsseldatei und Hostname. Die Datei "~/.ssh/config" bündelt die Werte pro Zielsystem und ersetzt den langen Aufruf durch einen kurzen Alias.