Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Karen Hao auf der re:publica 2026. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / MauersbergerAuf der re:publica kritisiert die Autorin Karen Hao die Macht und Rücksichtslosigkeit großer KI-Konzerne. Ihre dringende Warnung an die EU: Hört auf, den Weg der USA zu kopieren, und macht euch unabhängig von den Imperien des digitalen Zeitalters.
Olaf Köller, Karin Prien, Nadine Schön – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON; Bearbeitung: netzpolitik.orgKommt das Social-Media-Verbot? Im Auftrag der Bundesregierung arbeiten Fachleute an Empfehlungen für Jugendschutz im Netz. Auf der Berliner Konferenz für Jugendliche Tincon geben die Co-Vorsitzenden des Gremiums neue Einblicke.
Nicht nur die Wissenschaft erteilt einem Social-Media-Verbot die Absage, auch die Praxis aus Australien liefert erste Fakten. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ANPEs gibt keine wissenschaftlichen Belege für ein pauschales Social-Media-Verbot für Minderjährige, sagen Forscher*innen auf der Digitalkonferenz re:publica. Selbst viele Befürworter*innen eines Verbots zweifeln an dessen Wirksamkeit. Erste Zahlen aus Australien legen nahe, warum diese Skepsis berechtigt ist.
Was denkt der Kanzler zum Social-Media-Verbot für Minderjährige? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Wolfgang Maria Weber, Bearbeitung: netzpolitik.orgVor laufender Kamera wird der Bundeskanzler auf dem Katholikentag gefragt: „Verbot, Social Media, sind Sie dafür?“ Und Friedrich Merz sagt: „Nein.“ Was heißt das für die Debatte?
Der Aktivist Tommy Olsen von der NGO Aegean Boat Report. – Alle Rechte vorbehalten: Aegean Boat Report, Bearbeitung: netzpolitik.orgTommy Olsen nutzt soziale Medien, um Geflüchtete sichtbar zu machen und damit deren Pushbacks zu verhindern. In Griechenland soll ihm deshalb der Prozess gemacht werden. Die Auslieferung des Norwegers ist nun abgewendet – vorerst.
Für den Transport sensibler Daten ist der USB-Stick IronKey Locker+ 50 G2 von Kingston bestimmt. Der mobile Datenträger mit bis zu 256 GB Kapazität bietet neben einer starken Verschlüsselung auch einen Schutz vor BadUSB- und Brute-Force-Angriffen.
Insider Threat und Insider Risk sind nicht dasselbe. Wer sich nur auf böswillige Akteure konzentriert, übersieht das eigentliche Problem: Normale Mitarbeiter verursachen die meisten Datenverluste, durch versehentlich geteilte Links, falsch adressierte E-Mails oder sensible Daten in KI-Prompts.
Open‑Source-Bibliothek und Proxy LiteLLM enthält eine kritische Sicherheitslücke. Nicht authentifizierte Angreifer können Datenbankinhalte auslesen und manipulieren. Die Schwachstelle wird bereits aktiv ausgenutzt, der Patch sollte zeitnah installiert werden.
Claude Security steht in der Beta-Version ab sofort für Enterprise-Kunden von Anthropic zur Verfügung. Das auf Opus 4.7 basierende Tool soll Code wie ein Researcher analysieren, Funde validieren und Lösungen empfehlen.
Server-Log-Monitoring verwandelt eine unüberschaubare Datenflut in verwertbare Informationen. Denn eigentlich liefern Logs alle notwendigen Hinweise, um Störungen schnell zu analysieren, Sicherheitsvorfälle frühzeitig zu erkennen und die Performance von Anwendungen gezielt zu optimieren, wenn sie geordnet und intepretierbar werden.
Laut BSI richten sich die meisten Ransomware-Angriffe gegen den Mittelstand. Die Folgen sind existenziell: Unternehmen wie Fasana oder die Einhaus-Gruppe wurden durch Cyberangriffe in die Insolvenz getrieben. Gleichzeitig verschärfen NIS2 und der Cyber Resilience Act die persönliche Haftung der Geschäftsführung. Doch auch KMU können ihre Cyberresilienz mit pragmatischen Maßnahmen deutlich stärken.
Trotz hohem Bewusstsein für regulatorische Anforderungen verzeichnete 2025 rund ein Drittel der Unternehmen in Europa einen Vorfall im Bereich Datensouveränität. Laut einem aktuellen Report von Kiteworks liegt das vor allem an strukturellen Mängeln in der technischen Architektur.
Die EUDI Wallet zielt auf mehr als Technik: ein interoperables, reguliertes und datenschutzfreundliches Identitätsökosystem über Grenzen hinweg. Doch Akzeptanz entsteht nur, wenn Vertrauen und konkreter Mehrwert durch klare Use Cases sichtbar werden.
KI-Agenten, Virtualisierung und hybride Cloud-Infrastruktur sind die Schwerpunkte des Red Hat Summit 2026. Ansible soll zur Automatisierungsplattform für autonome Agenten werden, Fedora Hummingbird zu ihrem Betriebssystem. Red Hat Desktop bringt Kubernetes an den lokalen Rechner, Hardened Images sollen Schwachstellen gar nicht erst entstehen lassen. Openshift erhält Migrationshilfen und Performance-Optimierungen.
In Georgia nutzte der Betreiber Quality Technology Services monatelang Wasser ohne Abrechnung und das ganz ohne Strafe. Die Konsequenz: Der Stadtrat von Fayetteville verbietet neue Rechenzentren. Das steckt dahinter.
Der Rohbau steht, nun beginnt der Innenausbau. In Lahr entsteht ein Ein-Megawatt-Co-Location-Standort von Leitwerk und Elektrizitätswerk Mittelbaden zur Stärkung regionaler Infrastruktur.