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Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
  1. Ein Mann im Anzug steht vor einem Stapel Dokumentenmappen, die mit farbigen Haftnotizen markiert sind.
    Nochmal genauer hinsehen? Unter Mario Voigt (CDU) will Thüringen Transparenzgesetze aufweichen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO und Bernd Elmenthaler / Montage: netzpolitik.org
    In einem "Entlastungsgesetz" der Thüringer Brombeerkoalition versteckt sich die Abwicklung staatlicher Transparenzpflichten. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern stattdessen eine Verbesserung des bestehenden Transparenzgesetzes und mehr Digitalisierung in der Verwaltung.
  2. Frau mit Brille und pinken Kostüm spricht in ein Handy.
    Wer konnte bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Chatgruppen und Netzwerke auslesen? (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / pictureteam
    Laut dem Verfassungsschutz soll das Phishing über den Messenger Signal so erfolgreich sein, dass "zahlreiche Signal-Gruppen im parlamentarischen Raum derzeit von den Angreifern nahezu unbemerkt ausgelesen werden". Auch der Account der CDU-Bundestagspräsidentin wurde übernommen.
  3. Ein Foto zeigt Familienministerin Karin Prien und die Co-Vorsitzenden der Expert*inen-Kommission, Nadine Schön und Olaf Köller
    Familienministerin Prien (rechts) mit den Co-Vorsitzenden der Expert*innen-Kommission, Schön und Köller. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO/IPON; Bearbeitung: netzpolitik.org
    Die Familienministerin will ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Die von ihr berufenen Expert*innen eher nicht. Das zeigt deren erster Bericht – der jedoch eine gefährliche Leerstelle bei Alterskontrollen lässt. Die Analyse.
  4. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig
    Verantworten die Vorratsdatenspeicherung: Justizministerin Hubig und Innenminister Dobrindt. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Chris Emil Janßen
    Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Internet-Zugangs-Anbieter sollen IP-Adressen aller Nutzer speichern - anlasslos und massenhaft. Internet-Dienste wie E-Mails und Messenger müssen auf Anordnung ebenfalls Daten speichern und herausgeben.
  5. Eine Kamera vor einer Fassade an der Werbung für Bordelle hängt.
    Menschen, die sich hier bewegen, müssen damit leben, dass die Polizei ihre Gesichter vermisst.
    Frankfurt am Main ist ein Freiluftlabor für automatisierte Gesichtserkennung. Die Bilder von Überwachungs-Kameras werden permanent nach bestimmten Personen durchsucht, bei Kontrollen nutzt die Polizei eine Foto-App, um Menschen zu identifizieren. Dabei bleiben hier viele lieber unerkannt: Die Videokameras zeigen auf die Eingänge von 16 Bordellen.

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  • Der CRA hebt Cybersicherheit auf ein neues Niveau
    Der Cyber Resilience Act soll ein Mindestsicherheitsniveau von Produkten schaffen. Je nach Produkt können die Anforderungen des CRA hoch sein, aber auch zum Wettbewerbsvorteil werden. Prof. Dominik Merli, Professor für IT-Sicherheit, gibt Tipps zur Umsetzung.
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    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einem „wahrscheinlich staatlich gesteuerten“ Phishing-Angriff über den Messenger „Signal“. Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner soll betroffen sein.
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  • Security braucht Integration, nicht Delegation
    71 Prozent der deutschen Unternehmen leiden unter Fachkräftemangel in der Cybersecurity, 80 Prozent lagern deshalb bereits an MSSPs aus. Doch reine Auslagerung schafft neue Silos statt echter Sicherheit. Co-Managed-Security-Modelle setzen auf Integration: Unternehmen behalten Kontrolle und Überblick, während strategische Partner operativ und beratend unterstützen.
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    Unbekannte Täter haben im Chrome Web Store 108 bösartige Browser-Er­weiterungen hochgeladen, die Daten von Google- und Telegram-Nutzern stehlen. Die Extensions wurden bereits 20.000 Mal heruntergeladen. So schützen Sie sich.
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