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Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
  1. Ein Bild in Grautönen, auf dem eine Person im Hemd zu sehen ist, die sich einen Pappkarton über den Kopf gezogen hat.
    Wann können Datenverarbeiter erkennen, wer sich hinter einem Pseudonym verbirgt? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Ante Hamersmit
    Deutschland setzt sich im EU-Rat offenbar dafür ein, dass pseudonymisierte Daten teilweise von der Datenschutzgrundverordnung ausgenommen werden. Zivilgesellschaft und Datenschutzbehörden warnen davor, auch andere Mitgliedstaaten sind dagegen.
  2. Karin Prien vor dem Bundestag
    Die Familienministerin wirbt vor dem Parlament um Verständnis. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / dts nachrichtenagentur; Bearbeitung: netzpolitik.org
    In einer Rede vor dem Bundestag spricht sich CDU-Familienministerin Karin Prien für Alterskontrollen und ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre aus. Dabei ist ihre Argumentation widersprüchlich und irreführend. Die Analyse.
  3. Viele Gesichter aus einem Gemälde ineinander verschachtelt
    Die EU-Kommission gibt die Gesichterdaten frei. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jan Antonin Kolar
    Ende dieses Jahres soll die digitale Brieftasche für alle kommen. Doch Bürgerrechtsorganisationen warnen, dass die EU-Kommission zentrale Datenschutzgarantien aushöhlen und Nutzer:innen zur Weitergabe biometrischer Daten zwingen will.
  4. Viele Geldbörsen aus Leder
    Bald ausgemustert? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Julius Drost
    In wenigen Monaten startet die ID Wallet, mit der sich Bürger:innen gegenüber Behörden und Unternehmen ausweisen können. Die Bundesregierung erhofft sich einen Durchbruch bei der Verwaltungsdigitalisierung, Datenschützer:innen warnen vor Missbrauch. Wir beantworten zentrale Fragen rund um das Vorhaben.
  5. Viele Breitbandkabel sind derzeit magentafarben, müssen es aber nicht sein. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Joerg Boethling
    Jahrelang konnte sich die Netzbetreiber-Branche nicht auf einen freiwilligen Open-Access-Ansatz einigen. Nun will das Digitalministerium den gordischen Knoten durchschlagen: Unter bestimmten Bedingungen sollen Wettbewerber die Marktführerin in ihre Netze lassen. Das könnte unvorhergesehene Nebenwirkungen haben.

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    Effektives Social Engineering, flexible Loader-Infrastrukturen und ein etab­lier­tes MaaS-Ökosystem: Die Infostealer-Malware LummaStealer ist mit neuen Methoden zurück. Bitdefender hat laufende Angriffe analysiert und stuft die Bedrohung ein.
  • Bundesrat beschließt KRITIS-Dachgesetz
    Der Bundesrat hat dem KRITIS-Dachgesetz zugestimmt, das die Resilienz kritischer Infrastrukturen stärken soll. Damit werden wichtige Sektoren wie Energie und Gesundheit einheitlich geschützt. Doch mit dem aktuellen Ent­wurf sind nicht alle glücklich.
  • OT-Ransomware-Angriffe stiegen 2025 um 64 Prozent
    Die Bedrohungslage für Industrieunternehmen erreichte 2025 neue Höchstwerte. Ransomware-Angriffe auf OT-Systeme stiegen um 64 Prozent, 3.300 Organisationen waren betroffen. Gleichzeitig identifizierten Analysten von Dragos drei neue Angreifergruppen, die gezielt kritische Infrastrukturen attackieren. Besonders alarmierend: Angreifer analysieren industrielle Prozesse detailliert, um physische Effekte auszulösen.
  • Privilegierte AD-Konten mit „Protected Users“ schützen
    „Protected Users“ definiert in Active Directory ein Sicherheitsprofil für Benutzerkonten mit erhöhtem Risiko durch Credential Theft. Die Gruppe erzwingt technische Einschränkungen an Clients und Domänencontrollern, die Kerberos auf AES festlegen, NTLM sperren und lokale Zwi­schen­spei­che­rung sensibler Anmeldedaten unterbinden.
  • Run auf BSI-Registrierungsportal
    Mittlerweile haben sich rund 38,5 Prozent der von NIS 2 betroffenen Un­ter­nehmen beim BSI-Portal registriert. Obwohl die Frist dafür mitt­ler­wei­le ver­strichen ist, zeigt sich das BSI optimistisch.
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    Die EU setzt auf den Austausch von Technik „hochriskanter“ Anbieter binnen drei Jahren. Ein Cybernews-Analyst hält das für unzureichend, solange Router und Software Black Boxes bleiben und unabhängige Prüfpflichten fehlen.
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    Google hat eine gefährliche Sicherheitslücke in einer Open-Source-Kom­po­nen­te von Qualcomm gemeldet, die in Android-Geräten verwendet wird und bereits aktiv ausgenutzt wird.