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  1. Das niederländische NCSC und die Polizei haben ein Botnet mit 200 Servern und 17 Millionen infizierten Geräten ausgeknipst.
  2. Die Entwickler von Check Point haben in Spark Firewall und Security Gateway mehrere Schwachstellen geschlossen.
  3. Eine Schwachstelle in Palo Altos PAN-OS wird angegriffen, warnen der Hersteller und die IT-Sicherheitsbehörde CISA.
  4. High-End-Trojaner wie Pegasus sorgen oft für Schlagzeilen. In deren Schatten wächst in Italien ein Markt für günstige Überwachungssoftware – mit Behördensegen.
  5. Ein Enisa-Bericht zeigt deutliche Fortschritte durch die NIS2-Richtlinie, warnt aber vor wachsenden digitalen Gefahren in den Sektoren Raumfahrt und Transport.

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  • Compliance braucht Detection und Response, kein SOC
    NIS2, DORA und CRA verlangen Detection und Response als Fähigkeit, aber kein Security Operations Center. Im Gesetzestext steht das nirgends, im An­ge­bot jedes MSSP schon. Daniel Thomas Heessel, CISO des Jahres 2026, zeigt was Regulatorik wirklich fordert und welches Betriebsmodell wirklich passt.
  • 15.000 Euro Preisgeld für ​die besten Cybersecurity-Startups
    Für junge Cybersecurity-Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz startet die Bewerbungsphase zum „ATHENE Startup Award UP26@it-sa“. Der Wettbewerb soll Startups aus den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz mehr Sichtbarkeit verschaffen.
  • Swisscom veröffentlicht komplette souveräne Cloud-Infrastruktur
    Der größte Schweizer Telekommunikationsanbieter hat seine gesamte Kubernetes-Architektur transparent auf der CNCF-Plattform publiziert. Die in nur neun Monaten realisierte souveräne Private Cloud könnte zum Vorbild auch für deutsche Unternehmen in regulierten Branchen werden.
  • KI-Lieferketten haben keinen Perimeter
    KI-Systeme erstrecken sich über Cloud-Plattformen, Drittanbieter, APIs und automatisierte Workflows. Damit wird jede klassische Netzwerkgrenze ob­so­let. Identität wird zur primären Steuerungsebene, denn kompromittierte Zugangsdaten, offene API-Schlüssel und unkontrollierte Ma­schi­nen­i­den­ti­tä­ten schaffen in KI-Umgebungen systemische Risiken.
  • Kritische LiteSpeed-Lücke mit CVSS 10.0 wird aktiv ausgenutzt
    Die kritische Sicherheitslücke CVE-2026-48172 im LiteSpeed cPanel-Plugin ermöglicht jedem cPanel-Konto über die Redis-API die Ausführung be­lie­bi­ger Skripte mit Root-Rechten. Die Lücke hat den maximalen CVSS-Wert 10.0 und wird von CISA als bekannt ausgenutzte Schwachstelle geführt. Patches sind verfügbar, Betreiber betroffener Hosting-Server sollten umgehend aktualisieren.
  • SQL-Injection in Drupal Core ohne Login ausnutzbar
    Eine SQL-Injection im Datenbank-Layer von Drupal Core erlaubt anonymen Angreifern Lese- und Schreibzugriff auf alle Anwendungsdaten. Das Drupal Security Team stuft CVE-2026-9082 mit 23 von 25 Punkten als hochkritisch ein und meldet aktive Angriffe. Updates gibt es für alle gepflegten Zweige.
  • Sicherheitsrisiken von Microsoft 365 werden unterschätzt
    Die Cloud-Infrastruktur der Microsoft-365-Plattform ist abgesichert. Doch vielen Nutzern ist nicht klar: Die Verantwortung für den Schutz ihrer E-Mail-Postfächer, Datenbestände und Benutzerkonten tragen sie selbst. Was Unternehmen gegen die Awareness-Lücke tun können.
  • Autonome Netzwerk-Agenten lernen Verteidigung und Angriff
    Klassische Security-Stacks folgen festen Regeln, doch Angreifer ändern ihre Taktiken schneller als Teams nachziehen können. Reinforcement Learning setzt hier an: Autonome Netzwerk-Agenten lernen durch Versuch und Irr­tum, welche Verteidigungsstrategien wirken. Dieselbe Technologie funk­ti­o­niert aber auch offensiv, was ANA zu einem ambivalenten Werkzeug macht.