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Datenschutzskandal bei Telekom Austria Nutzungsprofile von mehr als 14.000 Kunden gebunkert

Riesen Datenschutzskandal bei Telekom Austria
A1 (Telekom Austria) mehr als 14.000 Kunden ausgespäht, detailreiche Nutzungsprofile von sich beschwerenden Kunden angelegt und nicht "fristgerecht" gelöscht

(itpl ar120318)  Jahrelang hat A1 Verkehrsdaten gespeichert, die zu löschen gewesen wären. Mehr als 14.000 Kunden sind betroffen. Die Strafdrohung beschränkt sich auf 218 Euro. Dem Whistleblower, der den Fall aufgedeckt haben dürfte, drohen 25.000 Euro.

Der Wiener Anwalt Ewald Scheucher hat A1 bei der österreichischen Datenschutzbehörde angezeigt und eine mehr als 700 Seiten lange Liste betroffener Kunden eingereicht.

Unter den betroffenen Kunden befinden sich  beispielsweise Anwälte, Unternehmen, staatsnahe und staatliche Einrichtungen, Regierungsparteien, den ORF, das Rote Kreuz und tausende Privatkunden . Sie hatten Telefon- oder Internetanschlüsse von A1 Festnetz, A1 Mobil, Bob oder Red Bull Mobile, und beschwerten sich laut einem Bericht der Tageszeitung Kurier bezüglich Leistung oder Abrechnung. Im Zuge der Bearbeitung der Beschwerden dürften A1-Mitarbeiter die Nutzungsdaten des jeweiligen Anschlusses zusammengestellt haben, die dann nie gelöscht wurden.

 Gespeichert war darin etwa Standorte der genutzten Mobilfunksender und mit wem wie lange telefoniert und SMS ausgetauscht sowie welche Webseiten wann für wie lange aufgerufen wurden -weiter auf  Heise.de 12.03.2018: 

Jahrelange-Datenschutzverletzung-Telekom Austria drohen 218 Euro Strafe

heise.de: Datenschutzskandal-bei-Telekom-Austria

Kurier: Schwerwiegen­der Verdacht: Groß angelegte Datenaffäre bei A1 Telekom